Ein gutes Steak vom Grill braucht nicht viele zusätzliche Zutaten, doch mit der richtigen Marinade lässt sich die Zubereitung auf ein ganz neues Niveau bringen. Mit einigen einfachen Zutaten bekommt das Fleisch mehr Aroma, wird etwas zarter und entwickelt beim Grillen eine besonders schmackhafte Oberfläche. Dafür muss die Zutatenliste keineswegs lang sein. Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, einige frische Kräuter und ausgewählte Gewürze reichen bereits als hervorragende Grundlage.
Warum eine Marinade für Steaks verwenden
Marinieren eignet sich besonders für Fleisch, das etwas mehr Saftigkeit und einen kräftigeren Geschmack vertragen kann. Die Grundlage besteht meistens aus Fett, einer säuerlichen Zutat und aromatischen Komponenten. Das Öl hilft dabei, die Aromen der Gewürze auf dem Fleisch zu verteilen, während die Säure zu einer zarteren Konsistenz beitragen kann. Knoblauch, Kräuter und Gewürze sorgen für den charakteristischen Geschmack. Das Verhältnis der Zutaten lässt sich je nach Fleischsorte und persönlichen Vorlieben anpassen. Bei Steaks empfiehlt es sich, zunächst sparsam mit säuerlichen Zutaten umzugehen. Der natürliche Geschmack des Fleisches soll schließlich erhalten bleiben und nicht vollständig überdeckt werden.
Welche Zutaten sich besonders gut eignen
Als Grundlage der Marinade eignet sich hochwertiges Olivenöl. Dazu können Zitronen- oder Limettensaft, Essig, Wein oder eine andere säuerliche Zutat kommen. Bei den Aromen bieten sich Knoblauch, Zwiebel, Schalotte, Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum, Paprika, schwarzer Pfeffer und nach Wunsch Chili an. Für eine etwas süßere Note können Sie Honig oder braunen Zucker hinzufügen. Sojasauce eignet sich, wenn Sie einen kräftigeren, salzigen Geschmack mit leicht asiatischer Note bevorzugen. Die Marinade muss dabei nicht kompliziert sein. Für Rindersteaks funktioniert eine Mischung aus Olivenöl, Knoblauch, Pfeffer und Kräutern sehr gut. Schweinefleisch harmoniert dagegen besonders gut mit Senf, Honig, Zitrone und Rosmarin.
Rezept für eine klassische Marinade für Steaks
Für etwa vier Schweinesteaks können Sie eine einfache Marinade aus zwei Esslöffeln Olivenöl, drei gehackten Knoblauchzehen, einem Teelöffel frischem Rosmarin, einem Teelöffel frischem Thymian, dem Saft einer Zitrone, einem Teelöffel Senf und zwei Esslöffeln Honig zubereiten. Dazu kommen frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und Salz nach Geschmack. Geben Sie alle Zutaten in eine Schüssel und verrühren Sie sie gründlich. Wenn Sie eine besonders gleichmäßige Konsistenz bevorzugen, können Sie Knoblauch, Kräuter und die übrigen Zutaten kurz in einem Zerkleinerer mixen. So entsteht eine Marinade, die gut an jedem Stück Fleisch haftet. Die Kombination aus Öl, Zitrone, Knoblauch, Kräutern, Senf und Honig wird auch in der beigefügten Quelle für die Zubereitung von Schweinesteaks empfohlen.
So bereiten Sie die Steaks zum Marinieren vor
Bevor Sie das Fleisch in die Marinade legen, trocknen Sie es mit Küchenpapier ab. Dadurch haftet die Mischung besser an der Oberfläche. Die Steaks können Sie in eine flache Schale legen oder einen wiederverschließbaren Beutel verwenden. Im Beutel benötigen Sie weniger Marinade und können diese durch vorsichtiges Massieren gleichmäßig auf dem gesamten Fleisch verteilen. Bestreichen Sie jedes Steak von allen Seiten gründlich. Verschließen Sie anschließend die Schale oder den Beutel und bewahren Sie das Fleisch während der gesamten Marinierzeit im Kühlschrank auf. Bei dünnen Steaks reichen normalerweise ein bis drei Stunden. Dickere Stücke können etwas länger mariniert werden. Bei Rindfleisch sind häufig bereits etwa 30 Minuten bis zwei Stunden ausreichend, da auch der natürliche Geschmack des Fleisches erhalten bleiben soll.
Rindersteaks brauchen weniger zusätzliche Zutaten
Bei einem hochwertigen Rindersteak lohnt sich häufig eine zurückhaltendere Marinade. Olivenöl, Knoblauch, schwarzer Pfeffer, Rosmarin und etwas Thymian ergeben bereits eine aromatische Kombination. Wer es schärfer mag, kann eine Prise Chili oder Cayennepfeffer hinzufügen. Eine interessante Alternative ist eine trockene Gewürzmischung, auch Dry Rub genannt. Vermischen Sie Paprikapulver mit schwarzem Pfeffer, Knoblauchpulver, gemahlenem Kreuzkümmel, Chili, braunem Zucker und etwas Salz. Reiben Sie die Mischung gründlich in das Fleisch ein, das zuvor leicht mit Olivenöl bestrichen werden kann. Beim Grillen entsteht dadurch eine aromatische Kruste, während das Innere zart bleibt.
Schweinesteaks vertragen kräftigere Aromen
Schweinefleisch lässt sich gut mit etwas intensiveren Kombinationen zubereiten. Honig, Senf, Knoblauch und eine säuerliche Zutat ergeben einen süß-säuerlichen Geschmack, der sich beim Grillen besonders schön entwickelt. Der Honig unterstützt die Karamellisierung der Oberfläche, sodass die Steaks eine appetitliche Kruste bekommen. Für eine würzigere Variante können Sie geräuchertes Paprikapulver, Oregano, Kreuzkümmel und Chili verwenden. Interessant ist auch eine Marinade mit eingelegter roter Paprika, Knoblauch, Schalotte, braunem Zucker, Limettensaft und Essig. Diese Kombination sorgt für ein kräftigeres Aroma und passt auch zu anderen Schweinefleischstücken.
Wie lange sollten die Steaks mariniert werden
Die Dauer der Marinierzeit hängt von der Dicke des Fleisches und den verwendeten Zutaten ab. Bei dünnen Steaks kann bereits eine Stunde einen deutlichen Unterschied machen. Dickere Schweinestücke können Sie mehrere Stunden marinieren oder bereits am Vorabend vorbereiten. Rindersteaks benötigen in der Regel keine besonders lange Marinierzeit. Eine zu lange Einwirkung säuerlicher Zutaten könnte ihre Konsistenz und ihren Geschmack zu stark verändern. Während des Marinierens muss das Fleisch immer im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nehmen Sie es vor dem Grillen rechtzeitig heraus, damit sich die Temperatur etwas angleichen kann. Bei einem der Rezepte für Schweinesteaks werden mindestens zwei Stunden Marinierzeit empfohlen, noch besser ist jedoch eine Marinierung über Nacht.
Überschüssige Marinade vor dem Grillen entfernen
Wenn der Grill bereit ist, nehmen Sie die Steaks aus der Marinade und lassen Sie überschüssige Flüssigkeit abtropfen. Größere Stücke von Knoblauch, Kräutern und anderen Zutaten sollten Sie von der Oberfläche entfernen. Dadurch verringern Sie die Gefahr, dass diese beim Grillen verbrennen oder zu viel Rauch verursachen. Wenn Sie das Fleisch während des Grillens zusätzlich bestreichen möchten, verwenden Sie dafür eine frische Marinade, die nicht mit rohem Fleisch in Berührung gekommen ist. Die Marinade, in der das rohe Fleisch gelegen hat, sollte nicht direkt als Sauce verwendet werden.
So grillen Sie marinierte Steaks
Der Grill sollte vor dem Auflegen des Fleisches gut vorgeheizt sein. Für Schweinesteaks können Sie eine Temperatur von etwa 200 °C verwenden. Die genaue Grillzeit richtet sich nach der Dicke des Fleisches. Bei dünnen Steaks reichen häufig etwa drei bis vier Minuten pro Seite. Etwas dickere Stücke benötigen ungefähr vier bis fünf Minuten pro Seite. Passen Sie die Zeit jedoch immer an die tatsächliche Dicke und die jeweilige Fleischsorte an. Wenden Sie die Steaks während des Grillens möglichst wenig. Sobald eine Seite schön gebräunt ist, wenden Sie das Fleisch und grillen es auf der anderen Seite fertig. Enthält die Marinade Honig oder Zucker, sollten Sie besonders auf die Temperatur achten, da süße Zutaten schnell dunkel werden und verbrennen können.
Wenn Sie die Steaks vom Grill nehmen, sollten Sie sie nicht sofort anschneiden. Legen Sie sie auf einen Teller und lassen Sie sie etwa fünf Minuten ruhen. Während dieser Zeit verteilen sich die Fleischsäfte wieder etwas gleichmäßiger, wodurch das Steak beim Anschneiden saftiger bleibt. Dieser einfache Schritt kann beim fertigen Ergebnis einen überraschend großen Unterschied machen.
Was passt zu marinierten Steaks
Marinierte Steaks schmecken hervorragend mit einfachen Beilagen. Ofenkartoffeln, Gemüse vom Grill, ein frischer saisonaler Salat oder Krautsalat ergänzen das Fleisch sehr gut. Bei einer besonders würzigen Marinade können Sie eine eher milde Beilage wählen. Zu einem schlicht gewürzten Steak darf es dagegen ruhig eine kräftigere Sauce sein. Frische Kräuter, Knoblauch, Essig und Öl ergeben eine leicht säuerliche und aromatische Sauce, die besonders gut zu Rindfleisch passt.
Die Marinade soll den Geschmack des Fleisches hervorheben
Bei der Zubereitung von Steaks müssen Sie nicht nach komplizierten Kombinationen suchen. Die beste Marinade ist eine Mischung, bei der die einzelnen Aromen miteinander harmonieren und den ursprünglichen Geschmack des Fleisches nicht überdecken. Beginnen Sie mit Öl, wählen Sie eine säuerliche Zutat und geben Sie Knoblauch sowie einige Kräuter dazu. Anschließend können Sie den Geschmack mit Pfeffer, Paprika, Senf, Honig oder Chili anpassen. Bei einem Rindersteak sollten Sie eher zurückhaltend würzen. Schweinefleisch verträgt dagegen mehr süße, säuerliche und scharfe Zutaten. Genau das macht das Marinieren so interessant: Mit kleinen Veränderungen kann dasselbe Fleischstück jedes Mal einen völlig anderen Charakter bekommen.
Steaks auf dem Flamula Elektrogrill
Für gut marinierte Steaks brauchen Sie auch einen Grill, bei dem sich die Hitze zuverlässig kontrollieren lässt. Die Elektrogrills von Flamula eignen sich hervorragend für die Zubereitung von Fleisch auf der heimischen Terrasse, dem Balkon oder im Garten. Ohne Holzkohle und langwierige Vorbereitung lässt sich der Grill schnell aufheizen, sodass Sie sich auf das konzentrieren können, was beim Grillen am meisten Freude macht – gutes Fleisch und geselliges Beisammensein. Bereiten Sie Ihre Lieblingsmarinade zu, lassen Sie den Steaks genügend Zeit, deren Aromen aufzunehmen, und legen Sie sie anschließend auf den gut vorgeheizten Grill. Mit wenigen einfachen Schritten erhalten Sie eine schön gebräunte Oberfläche, ein saftiges Inneres und einen Geschmack, der das nächste Grillfest noch besser macht. Entdecken Sie die Elektrogrills von Flamula und wählen Sie das Modell, mit dem Sie Steaks, Gemüse, Fisch und viele andere Grillgerichte ganz einfach zubereiten können.
