Dorade vom Grill gehört zu den Gerichten, für die man nicht viele Zutaten braucht. Frischer Fisch hat bereits einen angenehmen, leicht süßlichen Geschmack, daher wäre es schade, ihn mit kräftigen Gewürzen zu überdecken. Eine gute Marinade für Dorade sollte einfach sein. Etwas hochwertiges Olivenöl, Knoblauch, frische Kräuter und eine Prise Salz reichen völlig aus, damit der Fisch ein wunderbares Aroma bekommt und gleichzeitig seinen eigenen Charakter behält. Auch die Zubereitung spielt bei der Dorade eine große Rolle. Der Fisch sollte vor dem Grillen gut trocken getupft, der Rost gründlich erhitzt und eingeölt werden. Danach heißt es vor allem warten, bis die Haut schön gebräunt ist. Wenn man den Fisch zu früh wendet, kann er am Rost kleben bleiben und auseinanderreißen.
Eine einfache Marinade für Dorade
Für etwa zwei mittelgroße Doraden benötigen Sie 3 Esslöffel hochwertiges Olivenöl, 2 Knoblauchzehen, einige Zweige frische Petersilie, einen Zweig Rosmarin und eine Prise Salz. Nach Belieben können Sie auch etwas Dill oder Schnittlauch hinzufügen. Knoblauch und Petersilie fein hacken. Salz und Olivenöl dazugeben und alles gut vermischen. Wenn Sie ein intensiveres Kräuteraroma wünschen, können Sie noch einige Rosmarinnadeln hinzufügen. Diese Mischung ist aromatisch genug, ohne das zarte Fleisch der Dorade zu überdecken. In manchen Rezepten wird der Marinade auch Zitronensaft hinzugefügt. Bei Fisch sollte man damit jedoch vorsichtig umgehen. Die Säure kann beginnen, die Struktur des Fischfleisches zu verändern. Bei einer zarten Dorade ist es daher oft besser, die Zitrone erst nach dem Grillen zu verwenden. Als einfache Variante werden auch Olivenöl, Knoblauch, Petersilie und Salz verwendet, während Zitrone häufig erst beim Servieren dazukommt.
So bereiten Sie die Dorade zum Marinieren vor
Wählen Sie zunächst einen möglichst frischen Fisch. Klare, gespannte Augen und rosarote bis rote Kiemen sind beim Kauf gute Anzeichen. Das Fleisch sollte fest sein und der Geruch mild und frisch. Die Dorade ausnehmen, gegebenenfalls schuppen und anschließend mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Dieser Schritt ist viel wichtiger, als es vielleicht scheint. Eine feuchte Haut lässt sich auf dem heißen Rost schlechter schön anbraten und kann leichter festkleben. Auf jeder Seite des Fisches können Sie zwei oder drei flache diagonale Einschnitte bis zum Knochen machen. So kann die Hitze leichter in den dickeren Teil des Fleisches eindringen und die Marinade kommt mit einer etwas größeren Oberfläche des Fisches in Kontakt. Die Einschnitte sollten einige Zentimeter voneinander entfernt sein und vorsichtig gemacht werden.
Die Marinierzeit sollte kurz sein
Dorade muss nicht mehrere Stunden mariniert werden. Fisch ist deutlich empfindlicher als größere Fleischstücke, daher führt langes Einlegen nicht automatisch zu einem besseren Ergebnis. Für die Zubereitung werden etwa 30 Minuten Marinierzeit empfohlen, bei Fisch wird außerdem eine maximale Dauer von ungefähr einer Stunde genannt. Bestreichen Sie den Fisch außen mit der Marinade und geben Sie auch etwas davon in die Bauchhöhle. Dort können Sie einen Zweig Rosmarin, etwas Petersilie oder fein gehackten Knoblauch hineinlegen. Anschließend die Dorade abdecken und für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Wenn Sie eine Marinade mit mehr Säure verwenden, sollte die Zeit noch kürzer sein. Bei einer einfachen Mischung aus Öl und Kräutern reichen 30 Minuten völlig aus, damit der Fisch ein angenehmes Aroma bekommt.
Was kommt in den Bauch der Dorade?
Die Bauchhöhle eignet sich hervorragend, um einen ganzen Fisch dezent zu aromatisieren. Sie können einen Zweig Rosmarin, etwas Petersilie, einen Zweig Dill oder eine Scheibe Zitrone hineinlegen. Wenn Sie Knoblauch mögen, sollten Sie ihn sparsam verwenden. Einige fein gehackte Stückchen verleihen dem Fisch ein angenehmes Aroma, eine größere Menge kann den Geschmack des Fleisches jedoch schnell überdecken. Bei frischer Dorade gilt wirklich: Weniger ist oft mehr. Auch Zitrone kann in den Bauch gelegt werden, allerdings ist es leicht, davon zu viel zu verwenden. Besonders angenehm schmeckt sie, wenn sie erst am Ende auf dem Teller dazugegeben wird.
Die Vorbereitung des Grills ist bereits die halbe Miete
Bevor Sie den Fisch auf den Grill legen, muss der Rost sauber, gut vorgeheizt und leicht eingeölt sein. Auf einem schmutzigen Rost bleibt die Haut wesentlich schneller kleben. Ein gut erhitzter Grill sorgt dafür, dass die Außenseite des Fisches schnell angebraten wird. Der Fisch braucht eine starke und gleichmäßige Hitze, aber keine direkte Flamme, die die Haut verbrennen würde. Bevor Sie die Dorade auf den Rost legen, können Sie sie noch einmal leicht mit Olivenöl bestreichen. Auch den Rost sollten Sie mit etwas Öl einreiben, aber nicht übertreiben. Zu viel Öl kann Flammen verursachen.
So grillen Sie die marinierte Dorade
Legen Sie die Dorade auf den heißen Rost und bewegen Sie sie in den ersten Minuten nicht. Das ist einer der wichtigsten Tipps beim Grillen eines ganzen Fisches. Die Haut braucht Zeit, um knusprig zu werden und sich langsam vom Rost zu lösen. Wenn Sie versuchen, den Fisch zu früh anzuheben, wird die Haut wahrscheinlich reißen. Bei einer mittelgroßen Dorade können Sie mit etwa 5 bis 10 Minuten auf der ersten Seite und etwas weniger oder ungefähr genauso lange auf der zweiten Seite rechnen. Die genaue Zeit hängt von der Größe des Fisches und der Grilltemperatur ab. In Rezepten für Dorade finden sich Garzeiten von etwa 15 bis 20 Minuten, bei größeren Fischen auch ungefähr 10 Minuten pro Seite. Wenn die Haut schön goldbraun ist und sich der Fisch leicht vom Rost lösen lässt, wenden Sie ihn vorsichtig. Am besten wird er nur einmal gewendet.
Woran erkennt man, dass die Dorade gar ist?
Eine richtig gegarte Dorade hat weißes, saftiges Fleisch, das sich leicht vom Knochen lösen lässt. Wenn Sie ein Küchenthermometer verwenden, wird im Ausgangsmaterial eine Kerntemperatur von 63 °C angegeben. Wichtig ist, den Fisch nicht zu lange auf dem Grill zu lassen. Sein Fleisch enthält viel Wasser und gerade durch zu langes Erhitzen wird aus einem saftigen Fisch schnell ein trockenes Gericht. Wenn Sie unsicher sind, können Sie an der dicksten Stelle des Fleisches prüfen, ob es bereits weiß und nicht mehr glasig ist. Auch ein Blick an der Wirbelsäule hilft, denn dort befindet sich die größte Menge Fleisch.
Was passt zu Dorade vom Grill?
Wenn Sie die Dorade vom Grill nehmen, lassen Sie sie ein bis zwei Minuten ruhen. Danach können Sie etwas frisches Olivenöl darüberträufeln und nach Belieben Zitronensaft hinzufügen. Frische Petersilie sorgt für einen angenehmen Abschluss. Eine klassische Beilage ist Mangold mit Kartoffeln, aber auch Kartoffelsalat mit frischem Gemüse passt hervorragend. Zum Fisch passen außerdem Zucchini, gegrillte Paprika, Tomatensalat oder anderes Grillgemüse. Wenn Sie einen etwas kräftigeren Geschmack bevorzugen, können Sie zur Dorade eine Triester Sauce aus gehackter Petersilie, Knoblauch, Olivenöl und Salz servieren.
Für eine gute Dorade vom Grill brauchen Sie keine besonderen Kochtricks. Entscheidend sind frischer Fisch, eine gute Vorbereitung, eine einfache Marinade und ein richtig vorgeheizter Grill. Für die Grundversion merken Sie sich vier Zutaten: Olivenöl, Knoblauch, frische Kräuter und etwas Salz. Bestreichen Sie die Dorade etwa 30 Minuten vor dem Grillen mit dieser Mischung, geben Sie einen Zweig Rosmarin oder etwas Petersilie in den Bauch und legen Sie den Fisch anschließend auf einen sauberen, heißen Rost. Beim Wenden brauchen Sie die meiste Geduld. Wenn die Haut noch am Rost klebt, ist der Fisch einfach noch nicht bereit. Warten Sie. Sobald die Haut schön gebräunt ist, lässt sie sich deutlich leichter lösen. Genau dieser kleine Schritt entscheidet oft darüber, ob die Dorade schön ganz bleibt oder beim Grillen auseinanderreißt.
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Wenn Sie eine leckere Dorade zu Hause zubereiten möchten, müssen Sie nicht auf schönes Wetter warten oder Holzkohle zum Glühen bringen. Mit einem Elektrogrill können Sie den Fisch einfach zubereiten, ohne lange Kohle anzuzünden. Heizen Sie den Grill vor dem Garen gut vor, reinigen Sie den Rost und bestreichen Sie ihn leicht mit Olivenöl. Legen Sie anschließend die marinierte Dorade darauf und lassen Sie sie liegen, bis die Haut schön gebräunt ist. Ein Elektrogrill ermöglicht eine gleichmäßige Zubereitung, sodass Sie sich stärker auf den Fisch, die Marinade und die Beilage konzentrieren können. Entdecken Sie das Angebot an Flamula Elektrogrills und bereiten Sie auch zu Hause eine saftige, aromatische Dorade mit schön knuspriger Haut zu.
