Garnelen gehören zu den Zutaten, die auf einem heißen Grill nicht lange brauchen. Deshalb eignen sie sich hervorragend für ein sommerliches Mittagessen, ein Abendessen auf der Terrasse oder einen entspannten Abend mit Freunden. Schon wenige Minuten bei hoher Temperatur reichen aus, damit sie eine schöne Farbe und eine leicht gebräunte Oberfläche bekommen und trotzdem saftig bleiben. Noch aromatischer werden sie, wenn man sie vor dem Grillen eine Weile in einer Marinade ziehen lässt. Bei Garnelen braucht man dafür keine lange Zutatenliste. Bereits eine Mischung aus Zitronensaft, Öl, Knoblauch, Oregano, Rosmarin und Chili sorgt für einen angenehmen Geschmack. Wer kräftigere Aromen bevorzugt, kann die Marinade mit Petersilie, Basilikum, Ingwer, Sesamöl oder etwas Sojasauce verfeinern.
Einfache Marinade mit Zitrone und Knoblauch
Für das Grundrezept benötigen Sie 500 Gramm kleine Garnelen, 50 Milliliter Öl, den Saft von zwei Zitronen, eine Knoblauchzehe, Salz, Chili, Oregano und Rosmarin. Die Menge des Chilis können Sie ganz nach Ihrem Geschmack anpassen. Wenn Sie das Gericht für mehrere Personen zubereiten, lassen sich die Zutaten problemlos entsprechend erhöhen. Tiefgekühlte Garnelen sollten zunächst vollständig aufgetaut werden. Am besten lassen Sie sie über Nacht im Kühlschrank auftauen. So erfolgt der Vorgang langsam und die Garnelen behalten eine bessere Konsistenz. Vor dem Marinieren gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Überschüssiges Wasser würde die Marinade verdünnen und gleichzeitig verhindern, dass die Garnelen auf dem Grill schön anbraten.
Für die Marinade pressen Sie die beiden Zitronen aus und geben den Saft in eine Schüssel. Fügen Sie das Öl, den fein gehackten Knoblauch, Oregano und Rosmarin hinzu. Mit Salz und Chili würzen und alles gründlich vermischen. Anschließend die Garnelen dazugeben und so lange wenden, bis sie gleichmäßig mit der Marinade bedeckt sind. Die Schüssel abdecken und in den Kühlschrank stellen. Für ein gutes Ergebnis reichen etwa 30 Minuten aus, Sie können die Garnelen aber auch bis zu einer Stunde marinieren. Bei Marinaden mit viel Säure ist eine sehr lange Marinierzeit nicht notwendig, da der Zitronensaft die Struktur des zarten Garnelenfleisches verändern kann.
Welche Garnelen eignen sich?
Auf dem Grill können sowohl frische als auch tiefgekühlte Garnelen zubereitet werden. Bei Tiefkühlware sollten Sie darauf achten, ob es sich um rohe oder bereits gegarte Garnelen handelt. Für den Grill sind rohe Garnelen besser geeignet, da sich ihre Garzeit leichter kontrollieren lässt. Größere Garnelen eignen sich besonders gut für Spieße, weil sie sich einfach aufspießen lassen und beim Wenden besser an ihrem Platz bleiben. Kleinere Garnelen können ebenfalls verwendet werden, sind auf dem Rost aber schwieriger zu wenden. In diesem Fall bieten sich Spieße oder eine gusseiserne Grillplatte an. Wenn Sie ganze Garnelen kaufen, sollten Sie diese vor dem Marinieren säubern. Entfernen Sie den Panzer, lassen Sie den Schwanz nach Wunsch dran und machen Sie anschließend entlang des Rückens einen flachen Schnitt, um den dunklen Darm zu entfernen. Danach die Garnelen abspülen und gründlich trocken tupfen.
Marinierte Garnelen können direkt auf den heißen Grillrost gelegt werden. Noch praktischer sind jedoch Spieße. Damit lassen sie sich leichter wenden und fallen während des Grillens nicht durch den Rost. Holzspieße sollten vor der Verwendung in Wasser eingeweicht werden. Etwa 20 bis 30 Minuten reichen aus, um das Risiko zu verringern, dass sie beim Grillen verbrennen. Metallspieße müssen nicht eingeweicht werden. Sie können die Garnelen dicht nebeneinander aufspießen oder kleine Stücke Gemüse dazwischen setzen. Besonders gut eignen sich Kirschtomaten, Paprika, Zucchini oder Zitronenscheiben. Bei den Zitronenscheiben sollte man darauf achten, dass sie nicht zu dick sind, da sie sonst das Wenden des Spießes erschweren können.
Wie lange werden Garnelen gegrillt?
Der Grill sollte vollständig aufgeheizt sein, bevor die Garnelen daraufgelegt werden. Für das direkte Grillen eignet sich eine hohe Temperatur von etwa 220 bis 250 °C. Der Rost sollte sauber und heiß sein, damit die Garnelen eine schöne gebräunte Oberfläche bekommen. Die genaue Grillzeit hängt von ihrer Größe ab. Kleine Garnelen können bereits nach wenigen Minuten fertig sein, während größere etwas länger brauchen. Häufig reichen etwa zwei bis drei Minuten pro Seite aus. Manche Rezepte empfehlen längere Garzeiten, bei Garnelen ist jedoch Vorsicht angebracht. Bleiben sie zu lange auf dem Grill, verlieren sie ihre Saftigkeit und werden zäh. Sobald sie nicht mehr durchsichtig sind, eine rosa bis orange Farbe angenommen haben und sich leicht zu einem C biegen, sind sie in der Regel fertig.
Pikante Variante für Chili-Liebhaber
Wenn Sie einen intensiveren Geschmack mögen, können Sie der Grundmarinade mehr Chili oder etwas Chilipaste hinzufügen. Eine ebenfalls sehr leckere Kombination entsteht mit frischer Petersilie, zusätzlichem Knoblauch und etwas Zitronensaft. Für eine asiatisch inspirierte Variante können Sie Olivenöl und Sesamöl, Sojasauce, Knoblauch, Ingwer, Zitronensaft und etwas Honig verwenden. Beim Grillen bildet eine solche Marinade eine leicht süße und gebräunte Schicht. Dabei sollte man die Temperatur im Auge behalten, denn süße Zutaten können schnell dunkel werden. Für eine besonders frische Note lässt sich Zitrone durch Limette ersetzen. Dazu kommen Koriander und eine Prise Chiliflocken. Diese Variante passt hervorragend zu Reis, Reisnudeln oder einem frischen Gemüsesalat.
Garnelen mit Honig-Knoblauch-Marinade
Für einen etwas kräftigeren Geschmack können Sie eine Marinade aus drei Esslöffeln Honig, drei Knoblauchzehen, zwei Esslöffeln Sojasauce, einem Esslöffel Zitronensaft, einem Esslöffel Olivenöl, einem Teelöffel frischem Ingwer und etwas Sesamöl zubereiten. Lassen Sie die Garnelen darin etwa 20 Minuten oder bis zu einer Stunde im Kühlschrank ziehen. Auf dem Grill gelingen sie bei ungefähr 180 bis 200 °C besonders gut. Grillen Sie sie etwa zwei bis drei Minuten pro Seite. Während des Grillens können Sie sie einmal mit Marinade bestreichen, allerdings nur mit einem Teil, der nicht mit den rohen Garnelen in Kontakt gekommen ist. Zum Schluss mit frischer Petersilie oder Koriander bestreuen und etwas geriebene Zitronenschale darübergeben. Die Süße des Honigs, die Würze der Sojasauce, der Knoblauch und die frische Zitrusnote ergeben zusammen einen sehr vollmundigen Geschmack.
Was passt zu marinierten Garnelen?
Garnelen haben bereits ein ausgeprägtes Eigenaroma und können deshalb ganz einfach mit einigen Zitronenscheiben und frischen Kräutern serviert werden. Für eine sättigendere Mahlzeit passen Basmati- oder Jasminreis, Ofenkartoffeln, gegrilltes Gemüse oder ein frischer Salat hervorragend dazu. Auch Tzatziki, eine leichte Zitrussauce oder ein einfaches Dressing aus Zitrone, Olivenöl und frischer Petersilie harmonieren sehr gut mit Garnelen. Wenn Sie mehrere verschiedene Speisen auf dem Grill zubereiten, eignen sich marinierte Garnelen auch hervorragend als Vorspeise.
Einige Tricks für besonders saftige Garnelen
Vor dem Grillen sollten die Garnelen gut abtropfen. Legen Sie sie nicht völlig nass auf den Rost, denn dann bekommen sie schwieriger eine schön gebräunte Oberfläche. Der Grill sollte richtig heiß sein und die Garnelen sollten schnell und vorsichtig gewendet werden. Wenn Sie eine größere Menge zubereiten, können Sie sie auf mehrere Spieße verteilen. So lassen sich alle gleichzeitig auf den Grill legen und auch gemeinsam wenden. Achten Sie beim Grillen vor allem auf Aussehen und Festigkeit und nicht nur auf die genaue Zeit. Die Marinade sollte den Geschmack der Garnelen unterstützen und ihn nicht vollständig überdecken. Zitrone, Knoblauch und Kräuter bringen bereits reichlich Aroma mit, deshalb müssen Sie bei den Gewürzen nicht übertreiben.
Marinierte Garnelen für die nächste Grillparty
Eine gute Marinade kann aus einer einfachen Zutat ein Gericht machen, das innerhalb weniger Minuten vom Teller verschwunden ist. Für den Anfang reicht die klassische Kombination aus Zitrone, Öl, Knoblauch, Oregano, Rosmarin und Chili. Wenn Sie das Grundrezept beherrschen, können Sie den Geschmack mit Ingwer, Sojasauce, Honig, Sesam oder frischen Kräutern verändern. Beim Grillen gilt jedoch eine einfache Regel: Garnelen brauchen einen heißen Grill und nur wenig Zeit. Sobald sie schön rosa, leicht gebräunt und nicht mehr durchsichtig sind, nehmen Sie sie vom Rost und servieren sie sofort.
Bereiten Sie Garnelen auf dem Elektrogrill von Flamula zu
Für die schnelle Zubereitung von marinierten Garnelen benötigen Sie einen Grill, mit dem sich die Temperatur präzise kontrollieren lässt und der schnell eine ausreichend hohe Hitze erreicht. Die Elektrogrills von Flamula eignen sich für die Zubereitung von Meeresfrüchten, Fleisch und Gemüse und sind deshalb auch für sommerliche Mahlzeiten praktisch, wenn Sie grillen möchten, ohne Holzkohle vorbereiten zu müssen. Auf einem gut vorgeheizten Grill lassen sich marinierte Garnelen schnell zubereiten, wobei sie saftig und zart bleiben. Wählen Sie die passende Grillleistung abhängig von der Menge und der Zubereitungsart und behalten Sie die Garnelen während des Grillens im Auge, damit sie nicht zu lange gegart werden. Probieren Sie verschiedene Marinaden aus, bereiten Sie die Garnelen auf Spießen oder direkt auf dem Grill zu und finden Sie Ihre persönliche Lieblingskombination. Die Elektrogrills von Flamula finden Sie im Sortiment für eine einfache und schnelle Zubereitung von Grillgerichten zu Hause, auf der Terrasse oder auf dem Balkon.
