Dieses Jahr haben wir bei der Vorbereitung des neuen Katalogs viel Zeit auf Terrassen, Innenhöfen und Balkonen verbracht. Nicht zum Fotografieren, sondern weil wir sehen wollten, wie Menschen Pflanzgefäße im Alltag tatsächlich nutzen. Manche nutzen sie, um den Blick zur Straße zu verdecken, andere, um den Raum auf einer Gastronomieterrasse zu strukturieren, wieder andere suchen einfach etwas Schönes für den Eingangsbereich. Und ehrlich gesagt zeigt sich genau dort am besten, was funktioniert und was nicht.
Im Katalog der Pflanzgefäße für 2026 haben wir daher Modelle zusammengestellt, die nicht nur für Fotos gemacht sind. Es geht um Gefäße, die auch nach mehreren Außensaisons schön bleiben. Regen, Sonne, Schnee – all das zeigt bei Außenprodukten ziemlich schnell die wahre Qualität des Materials.
Im Außenbereich erkennt man schnell Überladung
Manchmal reicht schon ein gut platziertes Pflanzgefäß, damit ein Raum ordentlicher wirkt. Es muss nicht alles voller Dekoration sein. Klare Linien und etwas Grün bewirken oft mehr als viele zusätzliche Elemente. Bei Flamula haben wir uns daher für sehr reduzierte Formen entschieden – ohne unnötige Details und ohne visuelles Chaos.
Solche Pflanzgefäße passen problemlos sowohl zu modernen Häusern als auch zu klassischen Fassaden. Viele Kunden sagen uns, dass ihnen besonders gefällt, dass die Pflanzen stärker im Vordergrund stehen: Das Gefäß dominiert nicht den Raum, sondern ergänzt ihn.
Das Material macht einen enormen Unterschied
Das merkt man meist erst mit der Zeit. Am Anfang sieht fast jedes Pflanzgefäß gut aus. Nach zwei Wintern sieht die Sache jedoch oft anders aus. Bei unseren Modellen verwenden wir verzinktes Blech, Aluminium, rostfreie Materialien und Cortenstahl. Wir wollten etwas, das auch dort hält, wo die Winter härter sind oder die Terrasse den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt ist.
Was wir an Metallgefäßen besonders schätzen, ist die Stabilität: Sie verziehen sich nicht, blähen sich nicht auf und nehmen keine Feuchtigkeit auf. Auch die Kanten bleiben gerade, was bei größeren Dimensionen nicht selbstverständlich ist. Die Pulverbeschichtung nach dem Qualicoat-Standard sorgt zusätzlich dafür, dass die Farbe über Jahre hinweg gleichmäßig bleibt. Niemand möchte ein Pflanzgefäß, das nach einem Sommer ausgebleicht wirkt.
Oft merkt man erst am Ende, welche Größe man wirklich braucht
Das ist wahrscheinlich einer der häufigsten Punkte bei der Gestaltung von Außenbereichen. Zuerst denkt man an Farbe und Pflanzen, erst danach an die Größe. Deshalb haben wir im Katalog viele verschiedene Dimensionen aufgenommen: kleinere Gefäße für Balkone, längere Modelle für Terrassen, höhere Varianten zur Raumtrennung oder für mehr Privatsphäre.
Es gibt Standardgrößen – von kurzen 30-cm-Modellen bis hin zu größeren Gefäßen mit 160 cm Länge. Wenn ein Raum etwas Besonderes erfordert, fertigen wir auch Maßanfertigungen. Das ist besonders bei Hotels, Gastronomieflächen oder modernen Neubauten sinnvoll, wo Standardmaße oft nicht optimal passen.
Sie bleiben das ganze Jahr über draußen
Manche räumen ihre Pflanzgefäße im Herbst immer noch in die Garage oder unter ein Dach. Bei Metallgefäßen ist das eigentlich nicht nötig. Unsere Modelle sind für den ganzjährigen Einsatz konzipiert. Schnee, Eis und Regen machen ihnen nichts aus. Auch im Sommer, wenn die Sonne stundenlang direkt auf die Oberfläche scheint, bleibt das Material stabil. Das ist etwas, das man im ersten Monat kaum bemerkt – nach Jahren jedoch sehr deutlich. Besonders bei größeren Gefäßen zeigt sich der Unterschied schnell: minderwertige Materialien beginnen zu reißen oder verlieren ihre Form. Die Metallkonstruktion bleibt deutlich zuverlässiger.
Große Pflanzgefäße werden immer beliebter
Vor einigen Jahren suchten die meisten Menschen noch kleinere Modelle für Blumen. Heute werden zunehmend große Pflanzgefäße mit Ziergräsern, Olivenbäumen oder sogar kleinen Bäumen verwendet. Solche Arrangements verändern schnell die Wirkung eines Raumes: Die Terrasse wirkt abgeschlossener, der Balkon gemütlicher und der Garten harmonischer verbunden.
Wir haben dieses Jahr viele Lösungen aufgenommen, bei denen Pflanzgefäße nicht nur „Behälter für Pflanzen“ sind, sondern ein echter Teil des Ambientes. Manche nutzen sie zur Raumtrennung in der Gastronomie, andere für mehr Privatsphäre am Pool. Und genau dort kommt Metall besonders gut zur Geltung.
Bei der Farbwahl wird immer weniger kompliziert
Wir haben noch etwas Interessantes beobachtet: Die meisten entscheiden sich heute für sehr ruhige Farbtöne – Schwarz, Anthrazit, Dunkelgrau, Sandtöne. Solche Farben wirken zeitlos und man wird sich weniger schnell daran sattsehen. Außerdem kommen die Pflanzen besser zur Geltung. Cortenstahl bleibt eine besondere Kategorie: Manche lieben ihn wegen seiner leicht rauen Optik, die gut zu Holz, Stein oder Beton passt. Er ist nicht für jeden Raum geeignet, aber dort, wo er passt, wirkt er sehr überzeugend.

